Der Herbst kann vieles ziemlich gut: Farben. Nebel. Kürbissuppe. Raschelndes Laub.
Nur eines wird langsam knapp: Tageslicht.
Morgens wird es später hell, abends früher dunkel und dazwischen verbringen viele von uns einen beträchtlichen Teil des Tages in Büros, Sitzungszimmern oder vor Bildschirmen.
Dabei ist Licht für unseren Körper weit mehr als Beleuchtung.
Dein Körper trägt eine Uhr, Licht stellt sie ein.
Tageslicht gehört zu den wichtigsten Signalen für unseren circadianen Rhythmus, also unsere innere 24 Stunden Uhr. Sie beeinflusst unter anderem, wann wir wach und aktiv sind und wann unser Körper auf Ruhe umstellt. Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zeigen deshalb die Bedeutung einer ausreichenden Lichtexposition während des Tages.
Die Naturkraft, die nichts kostet
Im Sommer passiert Tageslicht fast nebenbei. Im Herbst lohnt es sich, ihm etwas nachzuhelfen.
Nicht mit einer weiteren Lampe auf dem Schreibtisch, sondern indem du einen Teil deines Arbeitstages tatsächlich nach draussen verlagerst.
- Die zehn Minuten nach dem Mittagessen.
- Der Weg zum nächsten Gebäude.
- Das Telefonat, für das du keinen Bildschirm brauchst.
- Oder eine kurze Runde, bevor der nächste Termin beginnt.
Es muss weder eine Wanderung noch eine 45-minütige «Healthy-Life-Balance-Pause» sein.
Tür auf. Raus. Licht.
Herbstregel: Wenn es hell ist, nutze es.
Gerade an grauen Tagen denken wir schnell: «Heute bringt draussen sowieso nichts.»
Doch dein Körper interessiert sich weniger dafür, ob der Himmel instagramtauglich ist. Entscheidend ist, dass er am Tag ein deutliches Lichtsignal bekommt.
Deshalb lautet die NaturaVital-Herbstregel:
Wenn du die Wahl zwischen zehn Minuten Scrollen drinnen und zehn Minuten draussen hast: Geh raus. Du bekommst dabei eine Pause, Bewegung, frische Luft, Natur und eine Portion echtes Tageslicht.