Hungergefühl versus Gewohnheit

Essen ist grundsätzlich dazu da, den Körper mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen. Das kann mit mehreren kleinen oder mit drei grossen Hauptmahlzeiten passieren.

Es gibt Situationen, in denen du nicht wirklich hungrig bist, sondern aufgrund von äusseren Reizen isst. Anstelle von Hunger- und Sättigungsgefühlen entscheidenFaktoren wie Uhrzeit, Gewohnheit oder Genuss über den ersten und letzten Bissen. Das ist nicht per se schlecht, aber wir haben aufgehört auf unseren Körper zu hören. Lass es ruhig wieder einmal zu, dein Hungergefühl und iss dann, wenn du auch wirklich Hunger hast.

Essen ist mehr als essen

Damit dein Körper ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, ist es wichtig regelmässig und ausgewogen zu essen. Auch beim Essen gilt Qualität vor Quantität. Iss langsam und bewusst, denn dein Körper braucht Zeit um die Nährstoffe aufzunehmen und das Sättigungsgefühl vom Magen an den Kopf zu senden. Um diese körpereigenen Sättigungssysteme nicht auszuschalten, empfiehlt es sich, nicht vor dem Bildschirm zu essen. Auch Mitgebrachtes und Take Way Essen kann mit Zeit und genussvoll gegessen werden.

Essen zwischen den Zeiten

Reichen dir die Hauptmahlzeiten nicht aus, sind Zwischenmahlzeiten ideal, um Leistungstiefs und Heisshungerattacken vorzubeugen. Das Wichtigste dabei ist, frühzeitig einen weiten Bogen um die herumliegenden Süssigkeiten vor der Kaffeemaschine zu machen. Und um die Naschereien zu Hause auszutricksen, lässt du sie am besten im Ladenregal stehen.
Gesunde Snacks:

  • Oft verwechseln wir Hunger mit Durst. Trinke Wasser, wenn du Hunger zwischen den Mahlzeiten verspürst.
  • Frische Früchte: Sie liefern dir den nötigen Zucker bei Lust auf Süssigkeiten, enthalten Vitamine und machen dank Ballaststoffen lange satt.
  • Milchprodukte ohne Zucker liefern Proteine, sättigen lange und halten den Blutzucker stabil.
  • Nüsse enthalten wichtige Fettsäuren und Eiweisse